Für jeden Geldbeutel das Passende

Noch nie war Bauen so günstig wie heute und noch nie waren die Mieten, bezogen auf das Durchschnittseinkommen der Bevölkerung, so hoch. Natürlich ist die Schaffung von eigenem Wohnraum auf den ersten Blick für viele eine hohe finanzielle Belastung. Auf lange Sicht zahlt es sich jedoch aus, diesen Schritt zu wagen. Wer heute eine vergleichsweise bescheidene Miete von rund 500 € zahlt, hat – bei einer angenommenen jährlichen Mietsteigerung von drei Prozent – in 30 Jahren rund 285.000 € für Mieten ausgegeben, ohne jemals einen Gegenwert zu besitzen. Für 285.000 € wäre eine individuell gestaltete, großzügige Eigentumswohnung allemal zu finanzieren. Ob Bauen die günstigere Alternative ist, muss jeder für sich selbst herausfinden, in jedem Fall ist es aber die individuellere.

Dabei muss Bauen nicht nur den Bau des klassischen, frei stehenden Einfamilienhauses bedeuten. Alternativ dazu können Sie auch ein Reihen-, Doppel- oder Mehrfamilienhaus erstellen, das Sie später teilweise oder zeitweise sogar komplett vermieten können. Denn wer baut, muss nicht unbedingt für sich selbst bauen. Singles oder Paare bevorzugen vielleicht ein ausgebautes Dachgeschoss oder die Sanierung einer Eigentumswohnung, die sich auf ihre individuellen Bedürfnisse anpassen lässt. Oder wie wäre es denn, einen ungenutzten Bauernhof in ein Wohnhaus umzubauen oder ein altes Stadthaus neu zu beleben? Derzeit findet der überwiegende Teil der privaten Baumaßnahmen im Bestand statt; Umbauten, Ausbauten und Sanierungen stehen ganz oben auf der Aufgabenliste der Architektinnen und Architekten.

Gerade in Zeiten unsicherer Renten und schwankender Börsenkurse sind Immobilien eine äußerst solide und zukunftssichere Anlageform. Auch wenn es Änderungen bei staatlichen Förderprogrammen geben könnte, bleiben Eigenheime eine rentable Geldanlage und eine wertbeständige Altersvorsorge.

Die vier Varianten der Eigentumsbildung

  • Die selbst genutzte, finanzierte Immobilie dient der Kapitalbildung. Zu Beginn fließt idealerweise ein fester Betrag als Startzahlung – in aller Regel sollten das mindestens 20 Prozent der Bausumme sein. Danach folgen Monatsraten zur Tilgung des Kredits, bis die Immobilie abbezahlt ist. Am Ende steht die schuldenfreie Immobilie als Gegenwert.

  • Sie nutzen den geschaffenen Wohnraum als Kapitalanlage. Sie vermieten ihn komplett, verwenden die Mieterträge zur Tilgung des Baukredits und fahren später damit Gewinne ein.

  • Oder Sie vermieten die Immobilie so lange, bis Sie abbezahlt ist, um dann später selbst einzuziehen und miet- und sorgenfrei zu wohnen.
  • Wer ein größeres Haus baut, kann einen Teil des Hauses selbst nutzen und den restlichen Wohnraum an andere vermieten. Bei einem klug ausgeführten Bau lassen sich so zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Wohnen in den eigenen vier Wänden und Finanzierung durch Teil-Vermietung.

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Bei allen Bauprojekten ist es empfehlenswert, gemeinsam mit dem Architekten nach maßgeschneiderten Lösungen zu suchen. Auch Mieter danken Ihnen einen sinnvollen und attraktiv gestalteten Grundriss – weniger Ärger, höhere Mieterträge und mehr Erfolg bei der Mietersuche.